Dresden in Photographien des 19. Jahrhunderts

Dresden in Photographien des 19. Jahrhunderts
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  • HW21383
Beschreibung

250 historische Aufnahmen aus den Jahren 1850-1916 und vier Gemälde von Canaletto
Besiedelt war das heutige Stadtgebiet Dresdens schon im 5. Jahrtausend v. Chr., die eigentliche Stadtgründung erfolgte vermutlich 1173. Dreihundert Jahre später wurde Dresden Residenzstadt der Albertiner, die bis 1918 in Sachsen regierten, erst als Herzöge, dann als Kurfürsten und ab 1806 als Könige. Der berühmteste Albertiner, August der Starke (1670–1733), baute Dresden zu jener glanzvollen – und wirtschaftlich florierenden – Barockstadt aus, deren Ruf als „Elb-Florenz“ bis heute gern beschworen wird.
Wie alle europäischen Städte veränderte die Industrialisie- rung auch Dresden, was von ortsansässigen – allen voran Hermann Krone (1827–1916) – und zugereisten Photogra- phen ausführlich dokumentiert wurde: Ab 1817 wurden die Festungswerke abgetragen, in den 1820er und 30er Jahren Gasbeleuchtung eingeführt, neue Stadtteile erschlossen und Elbbrücken – u. a. das „Blaue Wunder“ – gebaut, 1839 die erste deutsche Fern-Eisenbahn von Dresden nach Leipzig in Betrieb genommen. Die Einwohnerzahl stieg von 62.000 um 1800 auf 517.000 Ende 1905. Lediglich die berühmte Silhouette am Elbufer mit Frauenkirche, Schloss, Hofkirche, Semperoper und Zwinger blieb im 19. Jahrhundert weitge- hend unangetastet und wurde entsprechend oft gemalt und natürlich immer wieder photographiert.
Andreas Krase ist Kustos für Fotografie und Kinematografie der Technischen Sammlungen Dresden.

ISBN 978-3-8296-0777-3
Verarbeitung Hardcover
Anzahl Seiten 312 Seiten
Anzahl Abbildungen zahlreiche Abbildungen
Format 24 x 28 cm